BAND-BLOG

Sonntag, 11. März 2007
my heart needs nothing more than aspirin and alcohol

Hey dudes!
Cooler Gig stieg am Samstag in Lübbecke! Als Vorband von The Parachutes und Second Monday (UK) eröffneten wir um 20uhr das Feuer! Es war ziemlich cool im Blue Mojo. Die Location ist ziemlich groß und schlauchartig. Die Bühne 'teilweise' hochgezogen und platzhaltig. Das Essen war sehr lecker und vielseitig angerichtet. Vorneweg Obst, Gemüsestreifen und belegete Brötchen. Dazu eine Auswahl an schmackhaften Getränken. Als Hauptgang gab es Nudeln mit Tomatensoße und als Nachtisch Salat. Sehr cool!!! Vollgefressen ging es dann los im blauen Dunst. Ab in die Hitze und in das grelle Licht, welches unserem Drummer seine verdammten Augen wegbrannte. Mann, war das grell. Man hat das Publikum nicht sehen können.
Leider waren wir an diesem Abend leicht angeschlagen. Unser Drummer war blind, ich von der Grippe verflucht, unser Sänger übergewichtig, Kais Gitarre hatte keine Lust (ok, es war auch ein bisschen meine Schuld ) und Homey......

da die Decke der Bühne nur teilweise hochgezogen war, wurden die Randseiten der Decke mit Metallwinkeln befestigt. Da Homey wie ein Flummie über die Bühne springt (wenn er den Thekenvorrat der Kneipe alleine trinkt) kümmert er sich manchmal nicht um sich, die anderen 38er und die Bühnenkonstruktion...... ok, er tut es nie! Nun es kam wie es kommen musste, er schlug sich bei einem seiner unglaublichen Karatesprünge volle Pulle die Ommel an so einem Metallwinkel ein und stand kurze Zeit später blutüberströmt auf der Bühne.

Aber keine Panik in der Frauenwelt. Homey ist gesund und auf den Beinen. Er machte trotz Verletzung weiter und kassierte die Siegerprämie als Verrücktester des Abends.

Was soll man sagen.... es war cool, blutig und lecker! Wie sonst auch ein geiler abend!

38 Mongo eben oder doch Mongo Daybreak???

Aloha!

Dennis

Sonntag, 25. Februar 2007
Det war wat weeste??

Hey Leute,

nach mehreren Monaten Pause und Songarbeit haben wir jetzt von Donnerstag bis Samstag unsere ersten Shows für dieses Jahr gespielt.
Und es hat sowas von gut getan wieder auf der Bühne zu stehen. Am Donnerstag den 22. Februar spielten wir unsere erste Show für dieses Jahr... in Berlin!! Ein Hoch auf die Hauptstadt, denn es war uns eine Ehre dort zu spielen und diesen Abend mit unseren Freunden von der Band TO BE CONTINUED zu teilen. Jungs wir lieben euch! Wirklich!!! Es hat einfach nur Spass gemacht. Scheiss auf die Kohle oder das nicht gerade viele Leute da waren (war ja auch unter der Woche). Wir hatten einfach Spass und sind turbomäßig abgegegangen! Das Essen war toll, die Stimmung gut und die Bühne vom Feinsten. Danke an Steve und TO BE CONTINUED! Wahnsinn!!!!
Nach der Show ging es direkt wieder nach Hause. Unser neuer Freund, Fahrer, Flugbegleiter, Pilot, Groupie, Roadie und "Kameramann" (das üben wir nochmal ;-)) Sven hat uns mit einem fetten T5 Bus durch die Gegend gefahren. Ein fettes Dankeschön! Du bist immer wieder herzlich eingeladen! Auf jeden Fall! Coole Sau!

Am Samstag ging es dann nach Neuss. Ein weiterer toller Abend mit guter Musik, netten Menschen und... Homey. Danke an Petros!!! Es war wirklich klasse! Wir hatten viel Spass auf der Bühne und überhaupt! Und wir kommen auf jeden Fall wieder!

Ohne Witz! Es war sau Witizg!

thx

Dennis

Dienstag, 24. Oktober 2006
Neeews

So, jetzt mal kurzes Update von mir.
Nach der Show in Niedereschach (auf Europaletten!) haben wir jetzt erstmal eine ca. 6-monatige Livepause geplant. Wir werden uns in den Proberaum verziehen und erstmal sauber machen. Vielleicht auch Songs schreiben, mal gucken. Auf jeden Fall wird geputzt!
Etwas neues Material gibt es ja schon, und es deutet eine etwas andere Richtung an. Ich sag mal ein Stichwort: mehr SCHMACKES! Wir sind selber gespannt, wie sich das so entwickelt.

Also, Frohe Weihnachten!
Comeback Kai

Dienstag, 24. Oktober 2006
21.-22.07 Uelzen / Wolfenbüttel

Alright, mit leichter, ok HEFTIGER Verspätung jetzt endlich der Bericht zum Wochenende in Uelzen, Wolfenbüttel und Goslar. Ist doch erst 3 Monate her...

Mit zwei Autos ging es am Freitag gegen 15Uhr los nach Uelzen. Back, Dennis und ich in Back’s Golf mit Schlagzeug, Gitarren und so. Die beiden Christians im Twingo mit Basscombo und Topteilen hinterher.
Nach wenigen Minuten auf der Autobahn gingen die ersten Probleme schon mal los. Wir hatten die Wegbeschreibung, aber der Twingo kam überhaupt nicht hinter uns her. Nach einer halben Stunde mit 80km/h rumgurken dachten wir uns „Scheiss drauf, die melden sich schon wenn sie nicht weiter wissen, oder wir rufen halt an bevor wir runter müssen“.
Wär schön gewesen, nach ca. 20 vergeblichen Anrufen auf die Handys der beiden Christians hatten wir die Schnauze voll. Da taucht der Twingo plötzlich auf der linken Spur wieder auf und alles ist gut.
In Uelzen angekommen waren wir nach ein wenig suchen an der Location, dem „Komma“. Erster Schock: Scheisse, ist das klein. Zweiter Schock: Mindwise (die andere Band des Abends) haben auch ihr Drumset dabei. Lustig, da hätten wir auch mit einem Auto kommen können… Dritter Schock: ne Menge sympathischer Leute da (Achtung, Ironie). Draußen läuft unter anderem ein Typ mit zur Hälfte tätowiertem Gesicht und Sabberfaden aus dem Mund rum. Laut Besitzer des Komma „nimmt er seit über 20 Jahren alles was Gott verboten hat und ist heute friedlicher als damals“, naja gut…
Während Mindwise soundchecken gehen wir rüber zum Asia-Imbiss. Ich hab gebratene Nudeln mit „zwei Fleischsorten“ und Schrimps bestellt. Ich glaube ich will nicht wissen welche Fleischsorten das waren, aber ich konnte es nur zur Hälfte essen. Zum einen weil es eine riesen Portion war, zum anderen aber auch weil lecker echt was anderes ist.
Als wir dann dran sind streitet sich der Chef des Komma erstmal mit dem Mischer, weil wir zu laut sind. Wir hören nur Sätze wie „Du kannst die doch nicht mit ner Rockabilly Band mit Kontrabass vergleichen, ist doch klar dass die lauter sind. Das muss doch klar sein, wenn man sich ne Emocore Band hier hin holt.“ Ey, hat der Emo gesagt? OK, machen wir halt alles bisschen leiser, gut is.
Nach etwas rumhängen ging es dann auch schon los. Mit Thekenpersonal waren knapp 10 Leute da, womit der Raum aber schon relativ voll wirkte. Naja, nicht wirklich…
Im dritten Song reißt Dennis dann erstmal eine Saite, woraufhin er wie üblich den Bass einfach ablegt und sich das Mikro schnappt. Ersatzsaiten hat er natürlich nicht dabei, aber von Mindwise wird ein Bass geliehen. Da lässt sich die A-Saite leider nicht stimmen und somit verzichten wir einfach auf den Bass und probieren trotzdem eine geile Show mit 2 Frontleuten zu machen.
Hat auch scheinbar gar nicht sooo schlecht geklappt, immerhin haben wir hinterher 3 CDs verkauft (auch ans Thekenpersonal).
Wir haben dann direkt unseren Kram gepackt und uns verpisst ohne noch etwas von Mindwise mitgekriegt zu haben, die leider nur noch 30 Minuten Spielzeit hatten, weil wir später angefangen und tatsächlich noch eine Zugabe gespielt haben. Hehe…
Aber immerhin hatten wir in dieser Nacht noch 2 Stunden Autofahrt von Uelzen nach Goslar vor uns. Gleiche Autoaufteilung, wir hatten die Wegbeschreibung. Ging auch solange gut, bis wir nach der Autobahnabfahrt kurz nicht weiter wussten. Homey wusste natürlich genau weiter und meinte wir hätten auf der Autobahn bleiben müssen, und das ohne Führerschein oder Atlas! Irgendwie sind wir dann doch noch in Goslar gelandet, wo wir uns am Bahnhof mit Bennet und Hajo von Bury The Difference getroffen haben. Die haben uns dann zu unserem Schlafplatz gebracht, dem Tagungs- und Freizeitzentrum Haus Hessenkopf mitten im „Jurassic Harz“. Mit insgesamt 7 Leuten steigen wir in den für 6 Personen zugelassenen Fahrstuhl. Die Tür geht zu und nix passiert. Auch die Notklingel bringt erstmal nix außer nervig zu bingeln. Wir stehen eng an eng und es wird langsam echt ungemütlich, bis Back einfällt dass er ja eine Ausbildung als Fahrstuhlschachtbauer hat und mit aller Kraft die Tür aufschiebt. Erstmal wieder raus an die frische Luft, bis der Hausmeister kommt und die Klingel ausmacht. Jetzt mit der Treppe nach oben in den ERSTEN STOCK. Wow, eine Treppe, das hätten wir auch sofort machen können. Wir haben ein größeres Zimmer mit zwei Betten und einem Klappgästebett und noch ein normales Zweibettzimmer, beide komplett mit WC und Dusche ausgestattet. Christian, Back und Dennis gehen in das größere Zimmer, Homey und ich in das andere. Die eigentlich geplante Runde Trecker-Quartet fällt aus und wir gehen alle sofort pennen. Um 10Uhr soll es Frühstück bei Bennet von Rauchfuß geben, also früh aufstehen.
Als wir am nächsten Morgen alle fertig sind ging es also los zu Familie von Rauchfuß. Und so ein Frühstück hätte keiner von uns erwartet. Auf einem riesigen Tisch stand mehr als alles was man für ein gutes Frühstück braucht, sowas kannten wir nicht mal von Feiertagen. Brötchen, Brot, verschiedenste Wurst und Käsesorten, gekochte Eier, Jogurt, Müsli…. Bennet’s Mutter versorgte uns noch mit Kakao und Saft und hätte wohl auch sonst fast jeden Wunsch erfüllt. Dennis war glaub ich der Meinung alles mal probieren zu müssen, ich hab noch nie jemanden so viel frühstücken sehen.
Danach ging es erstmal mit Bennet und seiner Freundin in die Innenstadt von Goslar und er gab uns eine Stadtführung mit allem drum und dran. Nach ein paar Stunden konnten wir aber alle nicht mehr und es war auch schon Zeit für das Mittagessen. Zurück bei Familie von Rauchfuß bekamen wir eine riesen Schüssel Nudeln mit Soße, woran wir uns alle mehr als satt essen konnten. Wir haben uns noch ein wenig in den Garten gesetzt, bevor es dann erstmal zum Proberaum von Bury The Difference ging. Da auf den rest der Truppe gewartet und dann die übliche Begrüßungszeremonie mit gespielter Wiedersehensfreude ; )
Wir haben den Kram der Jungs in den Van gepackt und sind dann los Richtung Wolfenbüttel.
Vorne weg fuhr der Großteil der BTD Jungs, hinterher Hajo in seinem Twingo (das hatten wir doch schon mal..), und da hinter dann wir in unseren beiden Karren. Sollte ja eigentlich nicht schwer sein, so in der Kolonne… bis der Van dann von der Autobahn runter fährt, aber dieser Hajo nicht. Mit allen Mitteln versuchen wir ihn durch Lichthupe darauf hinzuweisen, aber keine Chance. OK, vielleicht kennt Hajo nen besseren Weg. Ähm, neee..
Irgendwann sind wir dann doch noch am „Kult“ angekommen, wo Hajo uns erklärt, dass er die Strecke eigentlich täglich fährt und auch nicht weiß warum er stumpf weitergefahren ist. Von jetzt an, auf Grund seiner Frisur, nur noch „Zottel“ genannt machen wir die ganze Zeit Witze über Hajo und überlegen aus welchem Gebüsch er in seinem Twingo als nächstes hervorspringt.
In Wolfenbüttel ist ein großes Stadtfest, und während draußen eine Robbie Williams Coverband spielt, legen wir im quasi direkt hinter der Hauptbühne liegenden „Kult“ los. So langsam kommen auch Leute von draußen rein, aber es ist so extrem heiß dass es niemand lange aushält. Auch wir schwitzen uns dermaßen einen ab, dass wir unser Set tatsächlich vorzeitig beenden, bevor wir alle umkippen. Es war echt hart an der Grenze, und ich hatte glaube ich auch schon das siebte von acht T-Shirts für dieses Wochenende an.
Nach uns gibt es noch eine feine Show von Bury The Difference, inklusive As I Lay Dying-Cover und Caliban-Cover mit, tada, Homey am Mikro! Der kannte den Song zwar nicht, hat sich im besoffenen Kopp aber trotzdem mal alles von der Seele geschrieen, ich glaube weil er keinen Führerschein hat.
Immerhin verkaufen wir tatsächlich noch ein paar CDs, unter anderem an einen Belgier der extrem begeistert war und auch Autogramme wollte, uns aber meiner Meinung nach mit Bury The Difference verwechselt hat.
Danach wird noch kurz mit BTD-Jan sein Geburtstag gefeiert (ich glaube der 16.!?) und wir machen uns auf den Weg in die Heimat.
Alles in allem ein extrem lustiges Wochenende! Ein dickes fettes DANKE an die Familie von Rauchfuß für die unglaubliche Gastfreundschaft und Verpflegung und natürlich an Bury The Difference.

Küsschen!
Kai Hulud

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